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Interkultureller Festkalender 2007 bis 2008

Buddhistische Feste und Zeremonien: Kathina

Die traditionellen buddhistischen Kathina Zeremonien werden zum Vollmond am Ende der Regenzeit begangen. Nach unserer Zeitrechnung ist das der Vollmond des gregorianischen Monats Oktober bzw. November. Jedoch variieren die Termine der Feierlichkeiten. Das Wort "Kathina" stammt aus der Pali-Sprache und bedeutet soviel wie: "Die Gabe, die großen Nutzen bringen wird". Die Kathina Rituale, deren wesentliches Element es ist den Mönchen einer Klosters neue Roben zu schenken, sind vor allem im Theravada Buddhismus üblich.

Die dreimonatige Regenzeit ist für buddhistische Mönche und Nonnen des Theravada-Buddhismus nicht nur eine Zeit intensiver Meditation. In diesen drei Monaten des buddhistischen Jahres ist auch ein Studium des Dhamma Vinaya üblich. Der Vinaya ist der Teil des Pali Kanons, der die Ordensregeln sowie deren Entstehungsgeschichte enthält. Für Mönche (Bhikkhu-Patimokkha) existieren im Pali Kanon 227 Regeln, für Nonnen (Bhikkhuni-Patimokkha) 311 Regeln.

Der Hintergrund und der Ablauf der Kathina Zeremonien werden von Aggacitta Bhikkhu detailliert beschrieben in: (Kathina - Then and Now Download der englischsprachigen PDF-Datei).

Heute werden zu Kathin nicht nur Roben verschenkt, sondern auch Spendengelder eingesammelt, die dem Erhalt bzw. dem Ausbau eines buddhistischen Klosters dienen.

Wie Kathina im deutschsprachigen Raum gefeiert wird erfahren Sie unter anderem auf der folgenden Unterseite der Homepage des Buddhistischen Zentrums Wat Srinagarindravararam in der Schweiz: Einladung zur Kathina- Zeremonie

Links

Kathina - Then and now (PDF)

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Web www.feste-der-religionen.de

nach oben | 2002 - 2007 © Kerstin Probiesch - zuletzt geändert am 29. Juli 2005

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